Hilfe zur Beteiligung durch Organisationen

commitment

Flickr © eschipul

Derzeit konzentriert sich die E-Partizipation im deutschsprachigen Raum besonders auf Online-Petitionen und die Mitarbeit an Bürgerhaushalten. Beteiligungsprozesse finden hauptsächlich noch offline statt. Neben den genannten Beispielen für E-Partizipation bietet das Web vor allem Werkzeuge und Hilfe für engagierte Bürger. Diesen wird beispielsweise mit Informationen und Vernetzung geholfen.

Die Plattform meine-demokratie.de ist eine Art Suchmaschine, die aktuelle Beteiligungsprojekte aus ganz Deutschland auflistet. BürgerInnen können dort ihren Wohnort oder ihre Postleitzahl eingeben und anschließend auf einer Karte sehen, wo es bestehende, formelle oder informelle, Beteiligungsmöglichkeiten gibt und wie diese konkret aussehen. Außerdem können die BürgerInnen dort auch ihre eigenen Projekte und Initiativen starten.

Die Organisation Stiftung Mitarbeit unterstützt politisch aktive Gruppen dabei: mit Informationen und Vermittlung von Kontakten, aber auch durch praktische Hilfe, beispielsweise mit Startehilfezuschüssen.

Bürgerinitiativen, die sich für die Bürgerrechte in der digitalen Gesellschaft einsetzen, können finanzielle Hilfe von der Stiftung bridge bekommen. Diese möchte besonders die Kommunikationsfreiheit, die Informationsfreiheit, den Schutz der Privatsphäre und die informelle Selbstbestimmung bewahren und fördern.

Da auch Bürgerinitiativen organisiert werden müssen, beschäftigt sich der Verein zur Förderung der elektronisch organisierten Bürgergesellschaft (FeoB e.V.) mit elektronischen Organisationsmitteln, die Gruppen und Vereine nutzen können. Webbasierte Tools werden von FeoB auf ihren Nutzen erforscht und den Bürgerinitiativen, zum Beispiel auf Fachtagungen, vorgestellt. Ziel des FeoB ist es, die Gruppen zu fördern und deren Effizienz zu steigern.

Mehr zum Thema Hilfe zur Beteiligung 


Tags: , ,